Motorradversicherungen im Vergleich

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Welche Deckung ist gesetzlich Pflicht?

Aktuell sind laut Kraftfahrt-Bundesamt über 4,5 Millionen Motorräder in Deutschland zugelassen. All diese Krafträder müssen versichert sein. Und ohne den entsprechenden Versicherungsnachweis ist es nicht möglich, ein Motorrad überhaupt anzumelden.

Für Motorradfahrer ist die Haftpflichtversicherung bekanntermaßen Pflicht. Gesetzlich vorgeschrieben ist eine Versicherungssumme von mindestens

  • 7,5 Millionen Euro für Personenschäden,
  • 1,12 Millionen Euro für Sachschäden und
  • 50.000 Euro für Vermögensschäden.

Dieser Schutz wird von jeder deutschen Motorradversicherung gewährleistet und bei der Zulassung mit der eVB-Nummer bestätigt. Unabhängig davon versichern die meisten Anbieter ohnehin zu pauschalen Deckungssummen von 100 Millionen Euro.

Der zusätzliche Einschluss einer Teilkasko und Vollkasko lohnt sich, wenn der Wert Ihres Motorrads noch relativ hoch ist. Gerade bei neuen und teuren Motorrädern ist das sinnvoll. Denn laut einer Studie der Generali Versicherung treten Kaskoschäden bei mehr als 60% der Fälle auf. Besonders bei Totalschäden ist man dann froh, wenn der Kaskoschutz versichert ist. Im Vergleich zu der Haftpflichtversicherung sind die Kaskoversicherungen jedoch keine gesetzlichen Pflichtversicherungen. Näheres zum Kaskoschutz lesen Sie hier.

Die Teilkasko ist keine Pflicht. Dennoch wird der Versicherungsumfang durch die Teilkasko enorm erweitert. Weil der Schutz nicht teuer ist, ist der Einschluss deshalb empfehlenswert.

Bis zu 848 € pro Jahr sparen

Ein Vergleich für Motorradversicherungen spart Geld. Nach einer Untersuchung von Stiftung Warentest gibt es bei den einzelnen Anbietern enorme Preisunterschiede. Die größte Einsparung lag bei 848 € jährlich. Für die mehr als 17 Millionen deutschen Besitzer eines Motorradführerscheins dürfte demnach ein Versicherungsvergleich interessant sein.

Was beeinflusst Ihren Versicherungsbeitrag?

Ihr Versicherungsbeitrag ist von vielen Faktoren abhängig. Grundlegend wichtig sind aber vor allem die folgenden Merkmale, welche auf die Beitragshöhe einwirken:

  • Motorradtyp
  • Leistung des Motorrads (kW / PS)
  • Hubraum des Motorrads (ccm)
  • Regionalklasse / Wohnort
  • Schadenfreiheitsklasse
  • Versicherungsleistungen
  • Vertragsmerkmale

Wenn Sie die Versicherungsangebote genau durchlesen und die Tarife vergleichen, stoßen Sie womöglich auch auf die Einteilung in die Regionalklasse. Doch was ist das eigentlich? Der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft erstellt diese Einordnung jedes Jahr anhand von Unfallstatistiken. Leben Versicherte in Regionen mit hohen Unfallzahlen, dann müssen sie mit höheren Beiträgen für die Motorradversicherung rechnen. Wirklich beeinflussen kann man diese Einteilung aber leider nicht.

Wie wird Ihre Motorradversicherung noch günstiger?

Soll Ihre Motorradversicherung möglichst günstig sein? Dann können Sie zum Beispiel auf die freie Werkstattwahl verzichten. Bei einem Kaskoschaden darf dann die Versicherung entscheiden, wo Sie die Reparatur durchführen. Die Vertragswerkstatt der Versicherung ist aber immer in Ihrer Nähe. Anhand dieser Werkstattbindung sind Einsparungen von ungefähr 10 bis 20 Prozent des Beitrags möglich.

Die Motorradversicherung ist bis zu 20% günstiger, wenn Ihr Motorrad in einer Partnerwerkstatt repariert wird.

Weitere Vergünstigungen bekommen Sie, wenn Sie Ihr Motorrad nachts in einer Garage unterstellen, es nur wenige Fahrer gibt oder möglichst wenig Kilometer im Jahr gefahren werden.

Sofern keine freie Schadenfreiheitsklasse vorliegt, kann Ihr Motorrad trotzdem eine Sondereinstufung bekommen. Für eine bessere Einstufung muss lediglich ein anderer Versicherungsvertrag mit einer Schadenfreiheitsklasse vorhanden sein. Ihr Motorrad wird dann als Zweifahrzeug eingestuft. Der Erstvertrag kann auf Sie selber, Ihren Ehepartner oder ein Elternteil abgeschlossen sein. Zusätzlich muss das Erstfahrzeug ein Pkw, Motorrad, Wohnmobil oder Lkw sein.

Die Anmeldung des Motorrads als Zweitfahrzeug sichert den Einstieg mit einer besseren Schadenfreiheitsklasse.

Motorradfahrer, die stets günstig unterwegs sein wollen, sollten die bestehende Motorradversicherung regelmäßig vergleichen und wechseln.

Was nützt eine Saisonversicherung?

Für viele Motorradfahrer beginnt jedes Jahr die Motorradsaison im März. Sicherheit hat oberstes Gebot: Vor dem Start in die neue Saison sollten Motorradbesitzer das Fahrzeug gründlich checken lassen. Reifenprofil, Ölstand, Bremsen und Batterie sollten regelmäßig überprüft werden.

Im März und April vervierfachen sich die Zulassungszahlen für Krafträder im Vergleich zu den Vormonaten. Erst ab August gehen die Zulassungen wieder langsam zurück.

Wenn Sie nur wenige Monate im Jahr mit Ihrem Motorrad unterwegs sind, sollten Sie Ihr Kraftrad nur für diese Zeit mit einem Saisonkennzeichen anmelden. So sparen Sie Beiträge für die Motorradversicherung ein. Die Versicherungsdauer für ein Saisonkennzeichen liegt zwischen zwei und elf Monaten.

Um im Folgejahr einen günstigeren Schadenfreiheitsrabatt zu erhalten, muss die Saisonversicherung jedoch mindestens sechs Monate bestehen.

Möchten Sie eine Kaskoversicherung in Ihren Vertrag mit einschließen? Dann gilt der Kaskoschutz auch außerhalb der Saison. Wird Ihr Motorrad zum Beispiel beschädigt oder gestohlen, übernimmt die Motorradversicherung je nach Versicherungsumfang den Schaden.

Kündigung einer bestehenden Motorradversicherung

Versicherte Motorradfahrer sollten hin und wieder ihren Tarif überprüfen. Ein Wechsel kann sich durchaus lohnen. Üblicherweise handelt es sich bei einem Versicherungsvertrag um einen Jahresvertrag. Wird der Vertrag nicht zum Ablauf des Versicherungsjahres gekündigt, verlängert sich die Motorradversicherung um ein weiteres Jahr.

Eine Kündigung ist unter Einhaltung der vierwöchigen Kündigungsfrist zum Ablauf des Vertragsjahres möglich. Bei den meisten Motorradversicherungen gilt der 30. November als Stichtag für eine Kündigung. Das heißt, dass Ihr Kündigungsschreiben spätestens an diesem Tag bei der Versicherung vorliegen muss.

Die Preisunterschiede bei Motorradversicherungen sind deutlich. Bei einem Versicherungswechsel kommt es vor allem auf die Beitragshöhe und die Leistungen an.

Bei einer Beitragserhöhung oder nach einer abgeschlossenen Schadensregulierung dürfen Sie ebenfalls kündigen. Auch hier beträgt die Kündigungsfrist vier Wochen nach Erhalt der entsprechenden Mitteilung. Motorradversicherungen sind dazu verpflichtet, Versicherte mindestens einen Monat vor der Beitragserhöhung zu informieren. Erhöht der Versicherer den Beitrag allerdings aufgrund einer Rückstufung der Schadenfreiheitsklassen, besteht kein Recht auf eine außerplanmäßige Kündigung.

Wann zahlt die Motorradversicherung nicht?

Fahrer, die leichtsinnig ohne Helm unterwegs sind, riskieren den Schutz der Motorradversicherung. Motorradversicherungen schließen die Versicherungsleistung bei grobem Fehlverhalten des Halters oder des Fahrers aus. Wer zum Beispiel unter Einfluss von Alkohol oder Drogen am Lenker seines Zweirads unterwegs ist, muss mit dem Verlust des Versicherungsschutzes rechnen. Auch wenn ein Fahrer das Motorrad ungesichert abstellt und daraufhin gestohlen wird, kann die Versicherung die Zahlung verweigern.

*Ersparnis in Höhe von bis zu 848 € im Jahr laut Stiftung Warentest, abgerufen am 10.03.2021: https://www.test.de/Motorradversicherung-Der-Sonne-entgegen-4329901-0/