Versicherungsvergleich für Motorräder

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Welche Deckung ist gesetzlich Pflicht?
Für Biker ist die Haftpflichtversicherung Pflicht, ohne Versicherungsnachweis ist es nicht möglich, das Motorrad anzumelden. Doch nicht nur große Bikes unterliegen der Versicherungspflicht: Motorroller, Mofas und Mokicks dürfen nur mit einem gültigen Versicherungskennzeichen unterwegs sein. Gesetzlich vorgegeben ist eine Summe von 7,5 Millionen bei Personenschäden sowie 1,12 Millionen Euro für einen Sachschaden und 50.000 Euro für einen Personenschaden. In der Regel versichern die meisten Anbieter jedoch zu pauschalen Deckungssummen von 100 Millionen Euro. Der Einschluss einer Teil- oder Vollkaskoversicherung kann sich lohnen, sonst wird dem Traum von der großen Freiheit bei einem größeren Schaden an der eigenen Maschine ein jähes Ende gesetzt.

„Die Teilkasko ist keine Pflicht. Dennoch wird der Versicherungsumfang durch einen Einschluss wesentlich erweitert und ist deshalb durchaus empfehlenswert.“

Der Ergänzung mit einer Kaskoversicherung ist im Gegensatz zur Haftpflicht keine gesetzliche Pflichtversicherung. Dennoch sind die Versicherungen gerade bei neuen und teuren Maschinen sehr sinnvoll und können dem Halter im Schadenfall eine große Erleichterung sein. Die Vollkaskoversicherung erstattet vollumfänglich alle Schäden. Hier ist auch das Vandalismusrisiko mit abgesichert.

Erhebliche Preisunterschiede
Ein Vergleich der verschiedenen Anbieter spart bares Geld, denn einer Untersuchung der Stiftung Warentest zufolge gibt es bei den einzelnen Versicherern erhebliche Preisunterschiede. Der Beitrag wird von der Regionalklasse beeinflusst. Zudem spielen der Hubraum und die Schadenfreiheitsklasse eine Rolle. Gerade Fahranfänger sollten genau hinschauen, denn sie müssen bei den Beiträgen tiefer in die Tasche greifen, als erfahrene Fahrer. Biker die stets günstig unterwegs sein wollen, sollten auch die bestehende Versicherung von Zeit zu Zeit prüfen und gegebenenfalls wechseln.

Um den Beitrag noch weiter zu senken, gibt es häufig die Möglichkeit der Werkstattbindung. Wenn der Biker den Schaden bei einer Vertragswerkstatt der Versicherung reparieren lässt, kann er mit einer Senkung seines Beitrages rechnen. Experten gehen von einer Beitragsreduzierung von bis zu 20 Prozent aus, wenn Werkstattbindung vereinbart wird. Die Zugehörigkeit des Halters zu einer bestimmten Berufsgruppe oder die Versicherung als Zweitwagen können zu weiteren Beitragsermäßigungen führen.

Weitere Vergünstigungen gewähren die Anbieter wenn das Motorrad in einer Garage untergestellt wird oder der Fahrer weitere Versicherungen bei der Gesellschaft unterhält. Wer auch einen Pkw versichert hat, profitiert bei der Motorradversicherung als Zweitfahrzeug in der Regel von attraktiven Konditionen. Teurer wird es immer dann, wenn mehrere Fahrer mit dem Fahrzeug unterwegs sind. Wer ohnehin nur allein mit seiner Maschine fährt, sollte daher einen Vertrag für Alleinfahrer abschließen. Für Fahranfänger sind Versicherungen in der Regel recht teuer, hier lohnt es sich besonders die Angebote zu vergleichen.

Wodurch wird der Beitrag beeinflusst?
Der Versicherungsbeitrag ist von vielen verschiedenen Faktoren abhängig. Grundlegend wichtig sind aber vor allem die folgenden Merkmale, welche auf die Beitragshöhe einwirken:

  • Hubraum des Motorrades
  • Regionalklasse (abhängig vom Wohnort)
  • Schadenfreiheitsklasse des Versicherten
  • Versicherungsleistungen

„Die Anmeldung des Motorrades als Zweitfahrzeug sichert den Einstieg mit einer besseren Schadenfreiheitsklasse.“

Wer einzelne Angebote genau durchliest und die Tarife vergleicht, stößt schnell auf die Einteilung in Regionalklassen. Doch was ist das eigentlich? Der Gesamtverband der deutschen Versicherer erstellt diese Einordnung jedes Jahr anhand der Unfallstatistiken, wo es besonders gefährlich ist, mit dem Motorrad unterwegs zu sein. Halter, die in einer Region wohnen, in der statistisch gesehen mehr Unfälle passieren, müssen mit einem höheren Beitrag rechnen, da sie in der entsprechenden Regionalklasse eingestuft werden.

Bringt eine Saisonversicherung wirklich etwas?
Für viele Motorradfahrer beginnt jedes Jahr die Motorradsaison im März. Sicherheit hat oberstes Gebot: Vor dem Start in die neue Saison sollten Motorradbesitzer das Fahrzeug gründlich durchchecken lassen. Das Reifenprofil, die Bremsen und die Batterien sollten regelmäßig überprüft werden.

„Im März und April vervierfachen sich die Zulassungszahlen für Krafträder im Vergleich zu den Vormonaten. Erst ab August gehen die Zulassungen dann wieder langsam zurück.“

Fahrer, die nur wenige Monate im Jahr mit dem Motorrad unterwegs sind, sollten das Zweirad nur für diese Zeit anmelden. Damit können sie einen Teil des Jahresbeitrages einsparen. Um im Folgejahr einen günstigeren Schadenfreiheitsrabatt zu erhalten, muss die Saisonversicherung jedoch mindestens sechs Monate bestehen. Für Motorradeigentümer, die nicht durchgängig ein Motorrad bei der Versicherung angemeldet haben, bleibt der bis zur Abmeldung erreichte Schadenfreiheitsrabatt bei einer Unterbrechung des Vertrages in der Regel bis zu sieben Jahren bestehen.

Die Versicherungsdauer für ein Saisonkennzeichen liegt zwischen zwei und elf Monaten. Für Versicherungsnehmer, die eine Kaskoversicherung eingeschlossen haben, gilt der Versicherungsschutz dieser Absicherung auch während der Ruhephase des Vertrages: Wird das Fahrzeug während der Winterpause am Abstellplatz beschädigt oder gestohlen, übernimmt die Versicherung je nach Versicherungsumfang den Schaden.

Wann kann die Versicherung gewechselt werden?
Versicherte Personen, die bereits eine Motorradversicherung abgeschlossen haben, sollten von Zeit zu Zeit ihren Tarif prüfen. Ein Wechsel kann sich durchaus lohnen. Üblicherweise handelt es sich bei den Versicherungsverträgen um Jahresverträge. Werden sie nicht zum Ablauf des Versicherungsjahres gekündigt, verlängern sich die Policen um ein weiteres Jahr. Eine ordentliche Kündigung ist unter Einhaltung der Kündigungsfrist zum Ablauf des Vertragsjahres möglich. Wie bei allen Kfz-Versicherungen gilt der 30. November als Stichtag für eine Kündigung. Versicherungsnehmer, die kündigen wollen, müssen dies bis zum genannten Termin tun. Liegt die Kündigung zum Stichtag vor, ist der Vertrag mit einer vierwöchigen Frist zum Jahresende gekündigt.

„Die Preisunterschiede bei Motorradversicherungen sind deutlich. Bei einem Versicherungswechsel kommt es vor allem auf die Beitragshöhe und die Leistungen an.“

Bei einer Beitragserhöhung oder nach einer Schadensregulierung kann eine außerordentliche Kündigung erfolgen, auch hier beträgt die Kündigungsfrist vier Wochen. Außerordentlich kündigen darf der Versicherungsnehmer bei einer Beitragserhöhung. Der Anbieter ist verpflichtet, den Versicherungsnehmer rechtzeitig über eine Erhöhung der Prämie zu informieren. Mindestens einen Monat vor Wirksamwerden des neuen Beitrages muss die Information vorliegen. Erhöht der Versicherer den Beitrag aufgrund einer Neueinstufung wegen eines abgewickelten Schadenfalls, besteht kein Recht auf eine außerplanmäßige Kündigung.

Wann zahlen die Versicherer nicht?
Fahrer, die leichtsinnig ohne Helm unterwegs sind riskieren den Schutz der Motorradversicherung. Die Bedingungen der Versicherungen schließen die Versicherungsleistung bei grobem Fehlverhalten des Halters aus. Wer zum Beispiel unter Einfluss von Alkohol oder Drogen am Lenker seines Zweirades unterwegs ist, muss mit dem Verlust des Versicherungsschutzes rechnen. Auch wenn das Bike nur dürftig oder gar nicht gesichert abgestellt wird und dann gestohlen wird, können die Versicherer die Zahlung verweigern.

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